IT-Infrastruktur und IT-Betrieb verbrauchen 60-70 % des gesamten IT-Budgets von Unternehmen (Gartner 2009). Dieser hohen wirtschaftlichen Relevanz steht ein akademisches Schattendasein gegenüber: Während Requirements Engineering, Software-Design, -Entwicklung und –Wartung ausführlich erforscht werden, wird der Betrieb von Hard- und Software nahezu vollständig ignoriert. Die Hardware an sich ist Gegenstand der technischen Informatik, die sich jedoch nicht auf das Erreichen von Unternehmenszielen konzentriert. Das Informationsmanagement beschäftigt sich in der Regel nur auf strategische Ebene mit der Planung von IT-Infrastrukturen, kaum auf der operativen Ebene und noch seltener mit der Umsetzung der Pläne.
IT Operations Management soll diese Lücke schliessen: Es beschäftigt sich mit der operativen Planung, Gestaltung und Kontrolle der Bereitstellung von IT-Diensten in Unternehmen. IT-Dienste reichen dabei von Unternehmensstandardsoftware bis zu Officeanwendungen; ihre Bereitstellung erfolgt in Rechenzentren oder an Arbeitsplatz-PCs




